COVID-19

Die Nice View Kinder sind im Kinderdorf sozusagen isoliert, ausgewählte Mitarbeiter wohnen nun dort und es darf niemand mehr ohne guten Grund das Kinderdorf betreten. Unterrichtet werden sie so lange von Haji und Lavenda, die hierbei sicherlich von Martin und Dorothy (die von der Uni nach Hause kamen) tatkräftig unterstützt werden. Auf Hygiene wird nun noch mehr als davor geachtet, die Vorräte wurden aufgestockt.

Der Krankenwagen ist zwischenzeitlich in Kenia angekommen, es ist jedoch die Frage, ob er bald angemeldet werden kann, da die Zulassungsbehörde geschlossen wurde. Dabei könnte er gut gebraucht werden, falls sich die Situation verschlimmern sollte. Noch gibt es ‚nur‘ 42 gemeldete Fälle. Trotzdem hat auch die Nice View Klinik ihre Lager mit Sauerstoff, Antibiotika, etc. aufgestockt.

Mwanajuma, die in einem Cottage gearbeitet hat, hat ihre Arbeit verloren, da keine Gäste mehre kommen. Dies gilt auch für Regina, die in einem Kosmetikstudio gearbeitet hat. Auch für sie gibt es keine Arbeit mehr.

Zudem sind die Grenzen geschlossen, wodurch zwei Vereinsmitglieder für über 2 Wochen sozusagen in Kenia gefangen waren. Es war ihnen nicht gelungen einen Flug zu bekommen. Gestern (29. März) waren sie nun endlich auf dem Weg nach Mombasa, da die Fähren nur noch von 11:00 bis 14:00 in Betrieb sind. Heute fliegen sie nun hoffentlich im Rahmen der deutschen Rückholaktion nach Hause.

Wir wünschen alles Gute. Wie eins der Nice View Kinder der ersten Stunde geschrieben hat: god is there.

Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Ihr Projekt Schwarz-Weiß Team